Happy New Year: Gesetze, Regelungen, Vorschriften – Das ist Neu 2018

Das Leibniz Kolleg meldet sich zurück aus der kleinen Winterpause. Wir hoffen Sie hatten schöne Feiertage und sind genauso gut wie wir in das neue Jahr gerutscht. – Ob mit Raclette, Bleigießen oder Ihrer ganz eigenen Tradition. Vielleicht haben Sie sich ja gute Vorsätze für das Jahr gefasst oder möchten Ihre Gewohnheiten ändern. Fitter werden, gesünder essen, mit dem Rauchen aufhören…     Viele Veränderungen stehen zu jedem Jahresbeginn an.

Gesetze treten in Kraft, Vorschriften werden geändert. In der Gesundheitsbranche gibt es einige Neuerungen. Die wichtigsten Änderungen und wen sie betreffen erfahren Sie jetzt.

Eine dieser Neuerungen ist zum Beispiel die Notfallversorgung in Krankenhäusern. Hier soll es aufgrund der hohen Überlastung der Notfallaufnahmen ein gestuftes System von Notfallstrukturen geben. Dieses Krankenhausstrukturgesetz legt dann Mindestvorgaben zur Art und Anzahl von Fachabteilungen, zur Anzahl von Qualifikationen des vorzuhaltenden Fachpersonals, zum zeitlichen Umfang von Notfallleistungen sowie entsprechende Zu- und Abschläge fest.

Außerdem haben der Spitzenverband Bund der Krankenkassen, die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der Verband der Privaten Krankenversicherung spätestens bis zum 30. Juni (Wirkung ab 1. Januar 2019) verbindliche Pflegepersonaluntergrenzen für die Krankenhausbereiche festzulegen, in denen die Patientensicherheit besonders notwendig ist.

Mutterschutzgesetz: Die Schutzfrist von sechs Wochen vor und acht Wochen nach der Geburt des Kindes gilt nun auch für Schülerinnen und Studentinnen. Sie sind in dieser Zeit von Pflichtveranstaltungen befreit.

E-Health-Gesetz / Elektronische Patientenakte: Alle Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten, die an der Versorgung gesetzlich Krankenversicherter teilnehmen, sollen zum 1. Juli verpflichtend an die soge-nannte Telematikinfrastruktur (TI) an-geschlossen sein. Mit dem Versicherten-stammdaten-Management soll dieser Schritt beginnen. Im E-Health-Gesetz ist außerdem festgelegt worden, dass bis Ende 2018 die Voraussetzungen für eine einrichtungsübergreifende elektronische Patientenakte (ePA) geschaffen werden müssen. Daten der Patienten aus bereits vorhandenen Anwendungen und Dokumentationen sollen bereitgestellt werden können, um Anbietern die Entwicklung von ePAs zu ermöglichen. Bis Ende 2021 soll jeder gesetzliche Versicherte laut Bundesgesundheitsministerium über eine solche elektronische Patientenakte verfügen. Diese soll vom Patienten selbst nicht nur eingesehen sondern auch die Möglichkeit geben selbst Daten einzupflegen, zum Beispiel in Form eines Patiententagebuchs.

„Kurzmeldungen“

Der individuelle Zusatzbeitragssatz der Gesetzlichen Krankenversicherungen sinkt um 0,1%.

In der Altenpflege steigt der Mindestlohn 2018 auf 10,55€ (bzw. Mindestlohn Ost auf 10,05€) an.

Zum 01.01.2018 wurden die Beträge für das Kindergeld angehoben: Immerhin um zwei Euro pro Kind.

 

 

 

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